Bildungsangebote

"Macht und Pracht" - Tag des offenen Denkmals 2017

Die Gebäude der alten Genossenschaftszentrale gehören zu den wichtigen Zeugnissen der Stadtgeschichte des 20. Jahr­hunderts. Am Tag des Offenen Denkmals besteht die Möglichkeit, den Ort zu erkunden, an Führungen bis zu den alten Gleis­an­schlüssen teilzunehmen, mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen oder sich die Ausstellung über die Genossen­schaftsbewegung im Wuppertal und die Ge­schichte des Ge­bäudes anzuschauen.    

Die Rundgänge in und entlang der ehemaligen Konsumgenossenschaftszentrale beginnen um:

  • 11:00 Uhr 
  • 13:00 Uhr
  • 15:00 Uhr und 
  • 17:00 Uhr

und dauern rund 60 Minuten.

mit Dr. Arno Mersmann, Dr. Salvador Oberhaus u. a.

Für das leibliche ist gesorgt. Es gibt kalte und warme Getränke. Kuchen und Mangbrot.

Mitgliederversammlung und Vortragsveranstaltung

"Beziehungen und Tätigkeiten des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes in Deutschland vor 1933"

Vortragsveranstaltung in der ehemaligen Konsumgenossenschaftszentrale an der Münzstraße mit Jakob Stürmann, Historiker, Kollegiat und Doktorand am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam und an der FU Berlin.

 

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund eine revolutionäre Massenbewegung in Osteuropa. Als Teil der internationalen Arbeiterbewegung unterhielt der Bund in Form von Auslandsdelegationen, privaten Kontakten sowie internationalen Zusammenschlüssen enge Beziehungen zur deutschen Sozialdemokratie. In seinem Vortrag wird er diese Beziehungen sowie hierfür relevante Personen vorstellen. Außerdem geht er der Frage nach, welche Rolle die deutsche Arbeiterbewegung für die osteuropäisch-jüdischen Revolutionäre vor 1933 spielte.

 

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr.

Im Anschluss gegen ca. 20 Uhr tagt die Mitgliederversammlung des Fördervereins. 

Mitgliederversammlung des Fördervereins

Mittwoch, 29.03.2017, 20 Uhr 

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. 

im Veranstaltungsraum des Fördervereins 

Bürger*innen-Dialog. Aufgabe und Einsatz des Jobcenters Wuppertal dabei

Mittwoch, 29.03.2017, 18 Uhr

Bürger*innen-Dialog Aufgabe und Einsatz des Jobcenters Wuppertal dabei

im Veranstaltungsraum des Fördervereins 

Der Gebäudekomplex der alten Konsumgenossenschaft „Vorwärts“

Samstag, 03.11.2017, 14 Uhr mit Dr. Salvador Oberhaus

Erbaut ab 1904 ist er ein eindrucksvolles Denkmal der bergischen In­dus­trie- und Sozialgeschichte. Zugleich sind eindrucksvolle Spuren der Wuppertaler Stadtgeschichte erhalten. Nach Auszug der Konsumgenossenschaft 1931 wurden die Gebäude als Gefangen­enlager der SA (1933-36), als Wehr­machts­ka­serne (1936-1943), als Lebens­mittel­groß­handlung (1943-1953) und als Flüchtlings­lager (1953 -1961) nach der deutschen Spaltung genutzt. Eine allgemeine Führungen durch Gebäude und Ausstellung.

In Kooperation mit Arbeit und Leben

Teilnahmebeitrag 5 Euro, Mitglieder 3 Euro

Radtour von Konsum zu Konsum entlang der Nordbahntrasse

Samstag, 18. 08. 2017, 16 Uhr mit Dr. Arno Mersmann

Wie Perlen an der Kette reihen sich die drei ehemaligen Konsumgenossenschaftszentralen entlang der Rheinischen Eisenbahnstrecke auf – eine Besonderheit, die es in Deutschland kein zweites Mal gibt. Bemerkenswert ist vor allem ihr guter baulicher Erhaltungs-Zustand.  Die Gebäude sind beeindruckende Zeugen einer geschichtlich einzigartigen Selbsthilfebewegung der Arbeiterschaft: „Wir wollen unsere wirtschaftlichen Angelegenheiten in die eigenen Hände nehmen und darin behalten“, war ihr Kredo. 

Treffpunkt: Innenhof der ehemaligen Konsumgenossenschaftszentrale in der Münzstraße 53 

bitte mit Fahrrad und Helm kommen. Dauer ca. 2 Stunden.

Living History - Lebendige Erinnerung an die Nachkriegszeit in Wuppertal (1945-1948)

Samstag, 06.05.2017, 14 bis 18 Uhr

Die Beschaffung von Lebensmitteln wurde nach dem Krieg in den „Hungerjahren“ (1945-1948) für die Wuppertaler Bürger zu einem alles bestimmenden Faktor. Im Umfeld der Münz­straße blühte der Schwarzmarkthandel. Alliierte Soldaten beschützten die in der Genossenschaftszentrale eingerichtete Lebensmittel­großhandlung KOMA (Koch & Mann) vor Plünderungen. Mit Notrezepten versuchte man, was immer essbar war ob Brennessel, Löwenzahn, Eichel oder Buchecker, einigermaßen schmackhaft zuzubereiten. Mit Hilfe einer detailgetreuen Nachstellung dieser Zeit durch die Gruppe „Lebendige Geschichte 1939-1949“ wird dem Besucher die schwierige Lebenssituation in dieser unmittelbaren Nachkriegszeit anschaulich vermittelt.

In Kooperation mit Arbeit und Leben

Der Sedansberg – Wohnreform für Arbeiterfamilien

Samstag, 10.06.2017, 14 Uhr Dr. Arno Mersmann

Der im 19. Jahrhundert fast unbebaute Sedansberg diente als vielfältiges Versuchsgelände für neue Wohnformen und Wohn­ideale für Arbeiterfamilien. Beteiligt war die Stadt Barmen, Wohnungsgenossenschaften, die Konsum­genos­sen­schaft und bereits ab 1872 die „Barmer Baugesellschaft für Arbeiter­wohnun­gen“. Statt Mietskasernen sollten auch Ar­beiter­fami­lien „Licht, Luft und Sonne“ und bisher unge­wohnten Kom­fort genießen können.

Führung in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Wuppertal sowie Arbeit und Leben.

Treffpunkt: Sedanstraße 61, Haltestelle Buslinie 628

Teilnahmebeitrag 5 Euro, Mitglieder 3 Euro

Erinnerungsort an den Nationalsozialismus Krieg und Nachkriegszeit

Samstag, 04.03.2017, 15 Uhr mit Falk Paysen

Die vormalige Genossenschaftszentrale „Vorwärts“ an der Münz­straße wurde 1933 als SA-Kaserne ausgebaut. Von hier aus wurde der Terror gegen die politischen Gegner organisiert. Die Kellergewölbe dienten schon vor Einrichtung des KZ Kemna als Gefängnis für politische Gefangene. Später wurden die Gebäude von anderen NS-Organisationen und der Reichswehr genutzt. Während des Krieges war hier erneut eine Zentrale Verteilungsstelle für die knappen Lebensmittel (Lebensmittel­groß­handel KOMA). Nach dem Krieg dienten die Räumlich­keiten als Auffanglager für Flüchtlinge. Die Führung durch die Genossenschaftszentrale wird zu einer Zeitreise durch die NS- und die Nach­kriegsgeschichte in Wuppertal.

In Kooperation mit Arbeit und Leben

Teilnahmebeitrag 5 Euro, Mitglieder 3 Euro

Die konsumgenossenschaft "Vorwärts" wurde 1899 gegründet. Innerhalb von 10 Jahren entstand die zentrale mit Lagerhaus, unterirdischer Bahnanbindungen, Wohnhäusern und der damals wohl modernsten Großbäckerei des Bergischen Landes.

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Erbaut ab 1904 ist er ein eindrucksvolles Denkmal der bergischen Industrie- und Sozialgeschichte. Zugleich sind eindrucksvolle Spuren der Wuppertaler Stadtgeschichte erhalten

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Sonntag, 11.09.2016

Die Gebäude der alten Genossenschaftszentrale gehören zu den wichtigen Zeugnissen der Stadtgeschichte des 20. Jahr­hunderts.

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Mittwoch, 31. 08. 2016, 19.30 Uhr Dr. David Mintert

„Im Juni 1933 wurde ich durch SA verhaftet und zur SA-Kaserne Münzstraße gebracht, dort selbst wurde ich aufs schwerste misshandelt...

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Sonntag, 21.08.2016, 14 Uhr Falk Paysen

Beginn der Tour wird die Zentrale von „Vorwärts“ an der Münzstraße in Barmen sein, danach führt der Weg an der neuen Zentrale Clausen vorbei

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Samstag, 04.06.2016, 14 Uhr Dr. Arno Mersmann

Der im 19. Jahrhundert fast unbebaute Sedansberg diente als vielfältiges Versuchsgelände für neue Wohnformen und Wohnideale für Arbeiterfamilien.

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Samstag, 07.05.2016, 14 bis 18 Uhr

Die Beschaffung von Lebensmitteln wurde nach dem Krieg in den „Hungerjahren“ (1945-1948) für die Wuppertaler Bürger zu einem alles bestimmenden Faktor.

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Dienstag, 31.05. 2016, 19 Uhr Dr. Arno Mersmann

Aus der Zeit, als „Schönschrift“ noch zur Ausbildung eines Buch­halters gehörte;

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Mittwoch 09.03.2016, 19.30 Uhr

Viele deutsche Autoren und Komponisten bekamen nach der Machtergreifung 1933 die Verfolgung der Nazis schon nach kurzer Zeit zu spüren.

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Samstag, 05.03.2016, 15 Uhr Dr. Salvador Oberhaus

Die vormalige Genossenschaftszentrale „Vorwärts“ an der Münzstraße wurde 1933 als SA-Kaserne ausgebaut. Von hier aus wurde der Terror gegen die politischen Gegner organisiert.

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