
auf der Homepage des Fördervereins „Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstraße e.V.“.
Schön, dass Sie uns besuchen!
Das Anliegen unseres Vereins ist der Erhalt des geschichtsträchtigen Komplexes an der Münzstraße. Dessen Gebäude demonstrieren wie keine anderen in Wuppertal die Geschichte der Arbeiterbewegung zu Anfang des 20. Jahrhunderts, aber auch Verfolgung und Folterung ab 1933 durch die SA und den Transport von Wuppertaler Bürgern in das KZ Kemna. Hier wird Geschichte in unmittelbarer Nähe erlebbar.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Gebäudekomplex zu erhalten und dessen vielfältige Geschichte in einem außerschulischen Lernort für junge Menschen und interessierte Bürger unserer Region nachvollziehbar zu machen.
Auf diesen Internetseiten finden Sie Informationen zur Geschichte der Gebäude, Lernmaterialien für den Unterricht sowie Termine der aktuellen Führungen, Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins.
Heide Koehler
Vorsitzende des Fördervereins
Nordpark Echo 1 - 2010
Mit 1,4 Mio. Euro wird der Umbau des alten Kontorhauses der Konsumgenossenschaft Vorwärts in behindertengerechte Wohnungen gefördert...
Das Jahresprogramm liegt nun gedruckt vor. Auch dieses Jahr werden Sie viele interessante Vorträge finden. Die einzelnen Termine werden noch in unseren Kalender eingetragen. Vorab können Sie sich das Programm als pdf-Dokument ansehen oder herunterladen.
Seite mit Übersicht: Fürungen 2010
an Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit
Die vormalige Genossenschaftszentrale »Vorwärts« an der Münzstraße wurde
1933 als SA-Kaserne ausgebaut. Von hier aus wurde der Terror gegen
die politischen Gegner organisiert. Die Kellergewölbe dienten als Gefängnis
für politische Gefangene. 1936 – 1943 als Kaserne der Wehrmacht
genutzt, wurde der Komplex nach dem „Barmer Angriff“ die Zentrale des
Lebensmittelgroßhandels (»KOMA«), wo die knappen Lebensmittel in den
Hungerjahren verwaltet und verteilt wurden. Nach dem Volksaufstand vom 17. Juni (1953) dienten die Räumlichkeiten als Auffanglager für Flüchtlinge.
Sonntag, 9.5.2010 | 15 Uhr, mit Dr. Salvador Oberhaus